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Archive for 30. Juli 2011

Stichhaltig

Darum und wegen der Hitze haben wir auf eine Kajaktour verzichtet…

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Ohne Worte

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Fleischmarkt und Echsen

Der Hotelkomplex bietet verschiedene kleine Marinas an, damit das Resort auch per Yacht angesteuert werden kann. Wie überall auf den Keys ist die Pflanzenwelt ein Hingucker. Zwar freue ich mich auch wieder auf unsere heimischen Bäume und Sträucher, doch der Anblick eines Palmengartens ist doch schon was Spezielles. Das Hotel selbst besteht aus Villen, von denen die meisten einen eigenen Schiffsanlegesteg besitzen. Wir sind im Hauptgebäude untergebracht, im sicherlich bisher schönsten Zimmer auf unserer Reise. Gross, komfortabel und mit einem riesigen Badezimmer. Aber ganz sind wir noch nicht angekommen. Irgendwie scheint uns das Hotel viel zu klein dimensioniert für die Anzahl Gäste, die wir bei unserer Ankunft am Pool lümmeln sahen. Wir kamen uns vor, wie auf dem guten alten Fleischmarkt in unserer Heimbadi. Ungewohnt für die USA – hier wo doch alles immer ein wenig überdimensioniert scheint.

Da wir schon seit Jahren um Ansammlungen brutzelnder Körper weite Bögen machen, flohen wir heute in den Curry Hammock State Park und suchten da unser Glück. Dieser State Park gewann schon mehrere Preise und ist wirklich schön gelegen. Zum Schnorcheln ist das Wasser aber zu flach. Und dort, wo es tiefer wird, sind die Skipper unterwegs. Nachdem wir einigen Kite-Surfern beim Spiel mit Wind und Wasser zugeschaut hatten, verlegten wir, nach einem typischen amerikanischen Mittagessen aus der Kühlbox, unseren Standort zum gestern rekognoszierten Sombrero Beach. Passt. Ein schöner Strand, nicht überlaufen (wird sich wohl am Wochenende ändern) und auch Möglichkeiten zum Schnorcheln. Einziger Nervenkitzel: Die Warnung am Eingang vor der Portugiesischen Galeere. Diese Qualle ist eine der Leibspeisen grosser Meeresschildkröten wie wir gestern gelernt haben. Der Appetit unserer gepanzerten Freunde hat, so scheint es, heute die Küste sauber gehalten. Wir sind glüclicherweise keinem solchen Tierchen begegnet.

Gestern erwähnte ich die prächtigen Leguane, die uns hier unterhalten. Im State Park ist uns heute ein Jungtier über den Weg gekrabbelt. Wie wir am dortigen Infoboard lesen konnten, sind diese Tierchen eingeschleppt. Hobby-Terrarianer, die sich nicht bewusst waren, welche Grösse ausgewachsene Exemplare erreichen können, wilderten vor Jahren in den Lower-Keys einige Echsen verbotenerweise aus. Die Tierchen vermehren sich nun prächtig und drohen zu einer Plage zu werden. Unter anderem ist durch den wachsenden Bestand der Reptilien die seltene endemische Schmetterlingsart Miami Blue gefährdet.

So. Wir machen einen neuen Versuch, uns mit dem Hotel anzufreunden und gehen mal was essen…

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