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Archive for 5. August 2011

Beach Action

Am zweitletzten S(tr)andtag unseres USA-Aufenthalts, konnten wir uns über Unterhaltung wahrlich nicht beklagen. Im Wasser begegnen uns zunehmend mehr und auch grössere Quallen. Da der Atlantik vor MB kristallklar ist, sind die zum Teil Pizzablech grossen Tierchen bestens auszumachen. „Augen auf“ heisst die Devise. Neben Quallen sind vereinzelt recht grosse Fische zu sehen. Wir vermuten, dass es sich dabei um Tarpune handelt, die wir auch auf Duck Key vom Bootssteg aus zu Gesicht bekamen, wo sie allabendlich geduldig auf Fischabfälle warteten. Beim Schnorcheln auf Key Largo fielen uns die stattlichen Burschen erstmals auf, wobei uns ihre Grösse sehr beeindruckte.
Der gestern gesichtete Blechvogel war tatsächlich eine A380 der Lufthansa. Heute beobachteten wir den Riesen, der schon von weitem als Gigant am Himmel auszumachen ist, sowohl beim Landeanflug, wie auch drei Stunden später nach dem Start vom Miami International Airport im Steigflug in Richtung Europa.
Doch bei aller Bewunderung für die Technik, Star des Tages in der Luft war ein Pelikan. Stundenlang machte der Vogel Jagd auf Fische. In – aus unserer Sicht – spektakulären Flugmanövern glitt er Zentimeter übers Wasser, gewann plötzlich schnell an Höhe und stürzte sich nach einer lang gezogenen 180° Kurve im Sturzflug auf den Snack, der im Schwarm, ein paar Zentimeter unter der Wasseroberfläche nichts ahnend seine Bahnen zog. Nicht jeder Angriff des stattlichen Federviehs war erfolgreich. Doch ab und zu sahen wir ihn im Wasser, nach erfolgter Attacke, ruckartig den Kopf zurück werfen, worauf für kurze Zeit ein dicker Hals das Ende eines weiteren Fischleins signalisierte.
Und dann kam ein Hauch Hollywood auf. Mit riesigen Teleobjektiven bewaffnet, pirschten sich drei Paparazzi an ein Opfer an. Hinter Sonnenschirmen und Badegästen versteckt, liessen sie immer wieder, einem Seriefeuer gleich, den Auslöser ihrer Spiegelreflex rattern. Warten, verstecken, anpirschen, beobachten, fotografieren, in Deckung gehen, telefonieren. So sah der Foto-Angriff auf den VIP aus. Und so schnell, wie sie auftauchten, machten sich die drei wieder aus dem Staub, um in sicherer Entfernung ihrem Opfer zu folgen. Natürlich wollten auch wir wissen, welcher Promi da in unserer Nähe weilte. Nun, wir wissen es nicht. Es war eine tiefgebräunte (junge) Dame im Bikini und Strohhut. Sie sei eine spanische Berühmtheit, meinte unsere Sonnenschirm-Vermieterin. Wir haben den Star jedenfalls nicht erkannt…
Zum Promi-Biz passte dann noch die riesige Motoryacht, die am späteren Nachmittag direkt vor unserem Strandabschnitt vor Anker ging. Während das Personal am Heck Beiboote und Jetskis vorbereitete, verliess ein prächtiges Kreuzfahrtschiff den Hafen und nahm Kurs Richtung Karibik.
Wir sind schon gespannt aufs morgige Finale…

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