Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Miami Beach’

Sportlich

Emily hat vor Kuba an Stärke verloren und ist von der Hurricane-Landkarte verschwunden. Ihre Ausläufer bleiben aber gefährlich. Die Meteorologen schätzen das Risiko einer Reinkarnation von Emily zur Zeit auf 70% – und das vor der Küste Floridas. Für uns bedeutet dies, dass wir wohl ohne Sturmwindbekanntschaft aus Florida abreisen können, was uns ehrlicherweise ganz gelegen käme.
Heute kehrte am Beach wieder Ruhe ein. Bei meiner Fototour stiess ich erneut auf ein Paparazzi-Trio, das im Schatten einer Baywatch-Hütte auf Aufträge von der Zentrale wartete. Zum Zeitvertreib knippsten sie im Verborgenen Bilder von Strandschönheiten, vorzugsweise von den spärlichen, die sich topless im Sand oder auf Liegen dem Sonnenbad hingaben. Ansonsten hatten die Typen sichtlich einen langweiligen Tag.
Der Wellengang war heute wieder kräftiger, so dass richtiger Badespass aufkam. Und den Quallen sind wir erneut erfolgreich ausgewichen.

So gehen die Tage hier in den USA langsam dem Ende entgegen. Morgen starten wir am Nachmittag (während eines Gewitters?) zum Grande Finale. Ich freue mich besonders auf viele spannende Fotomotive in New York.

Beim Nachtessen, welches wir wie bei unserer ersten Mahlzeit in Miami mit einem Bierchen krönten (der Kreis hat sich geschlossen), waren wir zum dritten Mal Zaungast eines abendlichen „Sportanlasses“. Vor einem Monat fand ein „Radrennen“ und am Tag darauf ein Laufanlass statt. Heute waren die Inlineskater unterwegs. Alle drei Veranstaltungen war eines gemein. Die niedrige Teilnehmerzahl (mehr als je vierzig Nasen haben da garantiert nicht teilgenommen) sowie das Polizeiazfgebot. Heute zählten wir ein Dutzend Streifenwagen, welche für die Sicherheit der Roller sorgten. In der Schweiz wären diese Events garantiert wegen mangelnder Teilnehmerzahl abgesagt worden. Nicht so hier, im Land der unbegrenzten Schulden….

20110805-210931.jpg

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Lazy day

Zu spät realisierte ich, was uns da am Strand in ein paar hundert Meter Höhe leise über die Köpfe segelte. Eine A380 war’s (wir sind uns fast sicher). Ein majestätischer Koloss im Landeanflug auf Miami. Eindrücklich.
Ansonsten genossen wir vom Wasser aus die Skyline von Miami Beach oder räkelten uns am enorm breiten und noch längeren Strand von SOBE.
Am Abend zog es uns an den berühmten Ocean Drive, an dem sich Hotel an Hotel, Restaurant an Reataurant reiht. Hier startet wohl das Nachtleben in Miami Beach. Nach einer kräftigen Mahlzeit und dem einen oder anderen Drink warten die Clubs. Wir lassen die Clubs ausnahmsweise mal aus…
Und Emily? Sie nähert sich mittlerweile Kuba, immer noch als Sturmtief…

20110803-192054.jpg

Read Full Post »

Carless in Miami

Schweren Herzens trennten wir uns heute von unserem lieb gewonnenen Fahrzeug. 1546 Meilen (2488 km) hat es uns gemütlich und komfortabel durch halb Florida kutschiert. Zweimal mussten wir einen Reifen beatmen, ansonsten tat es treu seinen Dienst.
Einmal mehr staunten wir ab der Organisation im Autovermietungszentrum. Die Abgabe des Wagens dauerte knappe zwei Minuten – perfekter Service.
Mit dem Taxi ging’s dann weiter nach South Beach. Passend zum gestrigen Nationalfeiertag hat uns heute kein geringerer als Tell nach South Beach gefahren – Tell Fréderique. Und unser Guillaume war dem (auch) französisch sprechenden Täxeler selbstverständlich ein Begriff.
Das Hotelzimmer ist wie erwartet nicht mehr so luxuriös. Das Bad hat nur noch ein Viertel der Fläche. Dafür kommt mal wieder ein anständiger Wasserstrahl aus dem Duschkopf. Für vier Nächte reicht die Ausstattung allemal. Und die Lage ist perfekt.
Da wir nicht mehr vorhaben Wäsche zu waschen, „müssen“ wir uns noch paar Textilien beschaffen. Die erste Runde hat schon bestens geklappt, wie das Bild zeigt. Weitere Touren werden wahrscheinlich noch folgen.
Noch ist der Hurricane kein richtiger. Emilie wird noch als Tropical Storm gehandelt. Ob sie die nächste Stufe erreichen wird? Eine Verkäuferin meinte, dass ein Hurricane für Miami selten bedrohlich wird. Heftiger Regen und stärkerer Wind seien normal. Nur: Genau dann, wenn er (sie) in Miami das Wetter bestimmt (gemäss Forecast), möchten wir nach NY fliegen. Abwarten und bei Starbucks Chai Tea Latte trinken…

20110802-195524.jpg

Read Full Post »

Adieu Miami Beach

Kurz aber intensiv waren die drei Tage in SOBE (South Beach). Der Strand ist wirklich umwerfend. Die Shoppingmöglichkeiten haben wir genutzt und die Koffer ein erstes Mal gefüllt. Diverse Eindrücke sind gesammelt, vor allem das Gegensätzliche ist dabei ja interessant. Natürliche Schönheiten, slikonupgradete Endvierzigerinnen, schwere Jungs und Mädels (wirklich schwere), Gangsta-Typen (dunkle Sonnenbrille, rückenfüllendes Tatoo, Bizeps so dick wie meine Oberschenkel, schwere Goldkette und Kojak-Haarschnitt) sind wir ebenso begegnet wie der grenzenlosen Armut. Exemplariach: Der Landstreicher, der sich beim Servicepersonal abseits des Geschehens unsere Essensreste in eine mitgebrachte Zeitung einfalten liess. Auch ein wenig CSI Miami Stimmung kam auf, als die Besitzer hochmotorisierter Supersportwagen, für deren Gegenwert man in der Schweiz eine kleine Eigentumswohnung kaufen könnte, mitten in der Nacht ihre Maschinen aufheulen liessen und kurz darauf das Echo von Polizeisirenen zu hören war. Das war gestern.

Heute holten wir unseren Mietwagen ab und nahmen die erste Etappe nach Cocoa Beach unter die Räder. Ein Abstecher ins Landesinnere bestätigte das zuvor Gelesene: Flach, grün, feucht, heiss, weit, tierreich. Die Strassen sind breit, wenig befahren (im Vergleich zur A6) und schnurgerade. An der Küste: Traumhafte Ortschaften mit klingenden Namen. Morgen wird’s dann spacig.

20110710-213933.jpg

Read Full Post »

A day on the beach

Kein Regen heute. Während der letzte Space Shuttle Flug ins All abhob, genossen wir den Strand der Strände – mit rötlichen Folgen. Die Sonne war auch hinter den Wolken stärker als ein Daylong 25. Die Wassertemperatur von rund 30 Grad lud zu ausgiebigem Geplansche, was die Wirkung des Sonnenschutzes wohl endgültig ausser Kraft setzte. Nun denn. Wir werdens überleben.

Read Full Post »

Prost

Das nenn‘ ich mal ein Bierchen – Miller light ab Fass – ca. eine Gallone…

20110708-210326.jpg

Read Full Post »

Frühstück

Übrigens: Die machen auch ganz feinen Tee… 

20110708-173329.jpg

Read Full Post »

Older Posts »